News

Kids been­den das Jugend­sing­la­ger 2023 mit einem gran­dio­sen Konzert

Tägerwilen/ Man­nen­bach: Nach einer Woche inten­si­vem Trai­ning im Sin­gen und Tan­zen zei­gen 43 Kin­der aus dem gan­zen Kanton Thurgau ihr Kön­nen auf der Bühne.

Was am Frei­tag, 31. März 2023 in der Bür­ger­hal­le in Täger­wi­len zu sehen war, war beein­dru­ckend. Bei Kon­zert­be­ginn scheint die Müdig­keit der letz­ten Tage wie weg­ge­bla­sen. Die Kin­der star­ten mit einer Body­per­cus­sion und lau­fen rhyth­misch durchs Publi­kum. Vor­ne ange­kom­men, hört man wild durch­ein­an­der diver­se Sprech­ge­sän­ge, die jedoch im glei­chen Puls vor­ge­tra­gen wer­den. Auch das Publi­kum wird mit ein­be­zo­gen und ist bereits am Anfang ein Teil des Konzerts.

Dann wer­den auf der Büh­ne abwech­selnd Tän­ze mit unter­schied­li­chen Cho­reo­gra­fien und Sti­len gezeigt. Break­dance und Hip-Hop und sogar akro­ba­ti­sche Ele­men­te sind zu sehen. Zwi­schen­durch gibt es Lie­der, meist zwei bis drei stim­mig gesun­gen. Die Kin­der lie­ben das Mikro­fon, so sind bei der Fra­ge «Wer möch­te ein Solo sin­gen?» 20 Hän­de zu sehen, die in die Höhe stre­cken. Beim Kon­zert dür­fen dann 8 Kin­der mit ihrer Stim­me solo vors Publi­kum tre­ten. Wenn man selbst ein­mal solo gesun­gen hat, weiss man, wie viel Mut dies braucht. Vol­ler Moti­va­ti­on und mit viel Selbst­be­wusst­sein meis­tern die Kin­der die­se Auf­ga­be. Beim ers­ten Lied «Work it out», das mit der Uku­le­le beglei­tet wird, gibt es sogar noch eine Über­ra­schung. Im Instru­men­tal­teil kom­men Kazoo’s zum Ein­satz. Das sind mit einer klei­nen Mem­bran aus­ge­rüs­te­te trö­ten­ar­ti­ge Instru­men­te, in die man nicht bla­sen, son­dern sin­gen muss, damit ein Ton hör­bar ist. Vol­ler Freu­de und vol­ler Stolz imi­tie­ren die Kin­der damit eine Trom­pe­te. Das zwei­te Lied «Musig» stammt eben­falls aus der Feder eines Schwei­zer Künst­lers. «Es isch Musig i de Ohre, e läbe­slangi Lie­bes­gschicht, hey, Musig i de Ohre, dan­ke dass es dich git» sin­gen die Kin­der vol­ler Inbrunst. Die klei­ne Lie­bes­er­klä­rung an die Musik kommt voll­kom­men bei den Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rern an.

Das Mot­to der Lager­wo­che ist auch beim Abschluss­kon­zert zu hören und zu sehen. Die Wän­de sind deko­riert mit vie­len ver­schie­de­nen far­bi­gen Man­da­las, die die Kids mit ihrem Foto ver­se­hen, wun­der­schön gestal­tet und aus­ge­malt haben. Die wie Kalei­do­sko­pe wir­ken­den Kunst­wer­ke sind dann auch der Rah­men zum Lied «Kalei­do­skop» von Johan­nes Oer­ding. Die vom Chor gefühl­voll vor­ge­tra­ge­ne Bal­la­de wird von einem Mäd­chen mit fei­nen Glo­cken­spiel-Ein­sät­zen verziert.

Nach einer wei­te­ren Tanz­ein­la­ge kommt das Schluss­lied dran. Da geben alle noch­mals rich­tig Voll­gas. Eini­ge Kin­der spie­len die Boom­wha­cker als Beglei­tung. «Don’t you worry» wird als Batt­le vor­ge­tra­gen. Zuerst mit ein­zel­nen Mäd­chen und dann mit dem gesam­ten Chor. Kein Wun­der ver­langt das Publi­kum am Schluss eine Zuga­be. Der lang anhal­ten­de Applaus ist der Lohn für die Kin­der und die musi­ka­li­schen Lei­ter. Die Anspan­nung ist weg, die Augen leuch­ten, sowohl von den Kids als auch von den stol­zen Eltern.

Bei der Zuga­be sin­gen die Kin­der, dann tan­zen sie dazu, das Publi­kum über­nimmt eben­falls einen sin­gen­den Part und das Kla­vier und das Cajon hält den gan­zen Saal rhyth­misch und har­mo­nisch zusam­men. Es ist eine Art Mas­hup, vier ver­schie­de­ne Stim­men sind zu hören und ver­mi­schen sich mit den drei Cho­re­os. Ein krö­nen­der Abschluss, der noch lan­ge in Erin­ne­rung blei­ben wird.

Die JUSI­LA-Kin­der freu­en sich bereits aufs nächs­te Lager, das wie­der­um vom Thur­gau­er Kan­to­nal­ge­sang­ver­band orga­ni­siert und wäh­rend der Früh­lings­fe­ri­en in der Wart­burg bei Man­nen­bach durch­ge­führt wird. Kin­der von der 4.- 6. Klas­se aus dem gan­zen Kanton Thurgau haben die Mög­lich­keit, sich mit ande­ren Kin­dern zu tref­fen, ihre musi­ka­li­sche Lei­den­schaft aus­zu­le­ben und gemein­sam ein Kon­zert­pro­gramm zu erar­bei­ten. Pro­fes­sio­nel­le Work­shop­lei­te­rin­nen und ‑lei­ter sowie Küchen- und Betreu­er­teams, wel­che rund um die Uhr für die Kin­der da sind, garan­tie­ren ein abwechs­lungs- und lehr­rei­ches Lager, in dem man auch vie­le neue Freun­de fin­den kann.